Am Anfang: Der undefinierte Möglichkeitsraum
Ontologischer Ausgangspunkt: Das Jetzt und das Nichts
Ausgehend vom „Jetzt“ als der Gesamtheit aller Realität und dem „Nichts“ als allem Übrigen, bildet sich im raumlosen Zustand durch eine theoretische Spiegelung (Umkehrung) eine fundamentale Differenz zwischen Punkt und Antipunkt. Der Pfad zwischen diesen Punkten ist ein Strich – die 1. Dimension bzw. der String als universelles Grundprinzip der Polarität.
Dimensionenbildung und Skalierung
Dieser Entstehungsprozess von 1D-Strings geschieht permanent und allgegenwärtig im noch nicht vorhandenen Raum in der unvorstellbaren Größenordnung der Graham-Zahl. Durch das Aufeinandertreffen von Strings entstehen über ihre Endpunkte Flächen (2. Dimension) und schließlich der erste Subraum (3. Dimension). Jede weitere hinzukommende 1er-Dimension erweitert nicht mehr den Raum, sondern modifiziert dessen Energiepotential.
Nullpunktenergie und der Informationsdrang
Strings entspringen der Nullpunktenergie – getrieben von einer urtümlichen „Langeweile“, vergleichbar mit dem Aufsteigen einer Erinnerung an eine theoretisch mögliche Zukunft im Zustand völliger innerer Stille.
Rotation, Unwucht und das Energiegitter
Ständig entstehende theoretische Singularitäten versetzen bestehende Subräume in Links- oder Rechtsrotation. Positive Energie bildet ein ausgeglichenes Rotationssystem ohne Unwucht mit anziehender, zentrierender Wirkung. Negative Energie rotiert mit Unwucht und erzeugt Oszillation sowie Antigravitation. Die Energiebläschen ordnen sich im leeren Hyperraum zu einem komplexen Energiegitter an.
Von der Fadenverschlingung zum kosmischen Einzeller
Kollisionen innerhalb des Gitters führen zur Verschlingung der Strings, wodurch die Eigenschaften der Elementarteilchen, Atome und Moleküle entstehen. In konsequenter Weiterentwicklung dieses Strebens nach Energieerhalt formieren sich diese Systeme bis hin zum ersten Einzeller – der selbst als das erste mögliche Universum existiert. Diese DNS-ähnliche Ur-Struktur enthält den Bauplan für alle weiteren kosmischen Zyklen. Das Leben ist demnach kein späten Zufallsprodukt der Materie, sondern das fundamentale Betriebssystem des Kosmos von Anbeginn.